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Process

Die Prozessierung der unterschiedlichen Services wird über die SCENTS-Produkte Orchestration-Engine und State-Machine gesteuert.

Diese beiden Produkte ermöglichen eine frei kombinierbare und hochskalierbare Verarbeitung durch die unterschiedlichen Dienste des Service-Hubs.

Während die State-Machine den aktuellen Status eines Prozesses und seiner Sub-Prozesse verwaltet und damit auch deren Integrität sicherstellt, führt die Orchestration-Engine den nächsten notwendigen Prozessschritt aus.

Dazu wird die Speicher-Adresse des persistierten SCENTS-Datensatzes des Prozesses an den jeweiligen Service übermittelt, welcher dann die für ihn relevanten Daten extrahiert. Nach Abschluss der Verarbeitung speichert der Service seine Ergebnisse im Persistance Layer und meldet die Fertigstellung über die ServiceQueue an die Orchestration-Engine zurück. Diese wiederum führt daraufhin einen Statuswechsel in der State-Machine aus.

Aus dem daraus folgenden StateTransition-Event kann die Orchestration-Engine den nächsten Service in der Verarbeitungskette ableiten und starten.

Mit dem Durchlauf durch den Service-Hub nimmt die Informationsdichte immer weiter zu, bis schließlich aufbereitete und belastbare Aussagen zur eigentlichen Fragestellung des Prozesses vorliegen.

Durch die Asynchronität und die Verwaltung von Subprozessen stellen sowohl zu unterschiedlichen Zeiten eingehende als auch parallel eintreffende Daten in Masse kein Problem dar, da beliebig viele Subprozesse zu beliebigen Zeitpunkten laufen können. Die Orchestration-Engine stellt sicher, dass nur die notwendigen Services aufgerufen werden und aggregiert anschließend alle vorliegenden Erkenntnisse zu einer umfassenden Auswertung.

Es lassen sich auch jederzeit SCENTS-fremde Services in den Service-Hub einbinden und auch zu jedem Statuswechsel ein Webhook zu einer beliebigen URL ausführen.

Die Ergebnisse und Statistiken (Tabellen und Charts) werden über diverse Reporting- und Publish-Services bereitgestellt, zusätzlich bieten in einem Such-Dialog Filterfunktionen und Experten-Funktionen (Expert Research, Facets, Fuzzy) intelligente Suchen und unterstützen bei ausführlichen Recherchen. Hier wird auf Textbasis schnell und effizient in einer vordefinierbaren Zielsprache gesucht, zugleich werden aber auch die Originaldateien (revisionssicher) über entsprechende Viewer angeboten.

Der PersistanceLayer bietet die Option der Langzeitarchivierung auf OAIS Basis und erlaubt somit dem dynamischen Lagebild durch Ausweitung des betrachteten Zeitraums auch Zeitreihenanalysen.

Ebenso können die persistierten Daten auch Grundlage für die Weiterverarbeitung von Forschungsergebnissen in anderen Prozessen sein. So wird sichergestellt, dass bereits erarbeitete Informationen wiederverwendet werden können.

Die SCENTS-Architektur ist ausgerichtet auf einen Betrieb in der MS Azure Cloud, jedoch stellt auch eine Installation in einer bestehenden OnPremise Infrastruktur kein Problem dar.

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